Montag, 19. Mai 2014

MakroMontag + Wochenrückblick









Ich liebe den Frühling, da gibt es an jeder Ecke schöne Pflänzchen zu bewundern und wie man sieht mag nicht nur ich die Pflänzchen gerne. Diese mussten gleich auf die Speicherkarte der Kamera gebannt werden für den MakroMontag. Der Spaziergang nach Feierabend tat gut und das fotografieren natürlich auch. 
Mehr tolle Aufnahmen könnt ihr wie immer hier bewundern. 




nach dem MRT die Ohrringe wieder ins Ohr pfriemeln müssen, viel Kaffee getrunken, Holundersirup gemacht, Wein geschenkt bekommen, wunderschöne Ausblicke auf dem Weg zur Post genossen. 


Papierblümchen ist von der Decke gefallen, Blätterteig mit Spinat-Käse-Schinkenfüllung gemacht, auf Balkonien gefreut endlich ist die liebe Sonne wieder da. Wunderschöne Balkonblumen geschenkt bekommen. <3
Liebe Grüße 
Armida


Sonntag, 18. Mai 2014

7 Sachen Sonntag




In der Sonne gehäkelt. 


Blümchen auf dem Balkon gegossen und gefreut das der Findling aus dem Wald austreibt. 


kleine Herzchen aus luftrocknender Modelliermasse geformt. 


Spazieren gegangen. 


nach dem Spaziergang und fotografieren ein Wasser und ein Kaffee genossen. 


Waschmaschine eingeschaltet. 


Kamera auf ihren Platz zurückgebracht und Speicherkarte in den Laptop gesteckt. 

So und jetzt gehe ich bei Anita schauen was ihr so alles schon gemacht habt heute und dann geht's schnell vor den Fernseher Relegationsspiel anschauen und dem HSV die Daumen drücken. 

Ich wünsche Euch einen schönen Restesonntag. 

Liebe Grüße
Armida

Samstag, 17. Mai 2014

Samstagskaffee



Endlich ist mal wieder schönes Wetter zumindest warmes Wetter, so dass ich den Kaffee auf dem Balkon genießen kann. 

Heute ist hoffentlich den ganzen Tag schön, damit ich mich später mit einem guten Buch und der Flow nach getaner Hausarbeit auf dem Balkon niederlassen kann, die Füße hochlegen kann und entspannen. 

Ich wünsche Euch einen schönen Samstag und geselle mich mit meinem Balkonkaffee in die Kaffeerunde von Ninja. 

Liebe Grüße
Armida

Freitag, 16. Mai 2014

Krieg und Frieden


Als Kind schnappte ich bei Familientreffen immer das Wort Landsmannschaftstreffen auf. Auf meine Nachfragen bekam ich nur die Antwort das hat was mit der alten Heimat zu tun. 

Die Landsmannschaft war also für mich ein Buch mit sieben Sigeln und hörte sich geheimnisvoll für ein kleines Kind an. 

Was machten die Erwachsenen da ? Ist das ein heimlicher Ritterorden ? Meine Fantasie stellte sich das alles so vor. Wo war die alte Heimat ? Geheimnissvolle Orte wie Illetschesti sagte meine Oma und präsentierte stolz ein Bild von einer alten Kirche


und wie schön das alles dort gewesen sein. 

Die alte Heimat. Wollte dieser Orden die Heimat zurückerobern ? Ich sah meinen Großvater vor meinem geistigen Auge in Kettenhemd und mit Schwert. War ich vielleicht eine Prinzessin. 

Schließlich sagte Muddel meine Urgroßmutter immer es waren goldene Zeiten in der alten Heimat. 


Muddel hatte wirklich etwas majestätisches an sich. Diese kleine Person die gerade mal 1,20 Meter maß lebte im Hause meiner Großeltern. Doch sie regierte die Familie mit eisernem Zepter. 

Bei den meisten unserer sonntäglichen Besuche kam sie in das Wohnzimmer meiner Großeltern, doch zwischendurch lud sie in ihr Zimmer ein, wie bei einer Königin in den Kronsaal. So kam es mir als Kind vor. 

In Ihrem ordentlich gemachten Bett stapelten sich mühsam mit feinsten weißen Fäden umhäkelten und mit dünnen Goldfäden bestickten  Zierkissen, die Matratzen waren doppelt so hoch wie bei uns "Normalsterblichen" Und die Tagesdecke war aus feinstem Brokat mit Goldfäden durchwebt. Man stelle sich vor wie ich als 5-6 jährige natürlich staunend im Zimmer stand und mich nicht traute etwas anzufassen. 

Gereicht wurden für die Älteren dann Bier und Wein aus kristallenen Gläsern und wir Kinder bekamen aus hauchdünnen mit Goldrand verzierten Likörgläsern Danziger Goldwasser. Ja ihr hört richtig Danziger Goldwasser als 5-jährige. Aber die "Audienzen" waren ja auch nicht alltäglich :) (bei der Schwester meiner Oma durften wir immerhin wählen zwischen Bier, Eierlikör und Danziger Goldwasser - sie war so sparsam und hatte nichts anderes im Haus und wollte uns das Hahnenwasser nicht geben das sie immer trank) 

So war es für mich natürlich eine mystische Familiengeschichte aus diesem mir als Kind unbekanntem Ort und Geschichten aus goldenen Zeiten. 
Kein Wunder das ich dachte diese Landsmannschaft sei ein Geheimorden :) 

Man stelle sich meine Verblüffung vor als ich auf einmal feststellte das meine Vorfahren allesamt "Bauern und Korbflechter" von Beruf waren. 

Schließlich gab es auch ein Wappen bei Muddel im Zimmer zu bestaunen. 


Jawoll, klein Armida dachte irrtümlich das sei vielleicht das königliche Familienwappen :) 

So kann man sich täuschen. 

Nichtsdestotrotz auch nachdem ich die Wahrheit erfahren habe war ich immer noch an der Familiengeschichte interessiert und bin es heute noch. Ist euch scho nmal aufgefallen das die eigenen Großeltern nie etwas vom Krieg erzählen sondern immer nur die anderen?

Auf einem Geburtstag meiner Oma (da war ich aber schon älter) erzählte eine gute Freundin dann von ihr viele Geschichten aus dem Krieg, so erfuhr ich das meine Großmutter ursprünglich meinen Opa nur geheiratet hatte um nicht zum Kriegsdienst zu müssen, mein Opa 5 Jahre in russischer Kriegsgefangenschaft war und alle den ganzen Weg zu Fuß nach Karlsruhe gekommen sind. 
Nachts wurden die jungen Frauen in Teppiche eingerollt versteckt vor den Vergewaltigungen der Russen und ähnliche Geschichten. 


Ich erfuhr das mein Großvater durch einen Bombensplitter das Glasauge bekam.


Aber der Hausschutzbrief den die Frauen meiner Generation alle haben sobald sie einen eigenen Hausstand gründen der wurde all die Jahre bewahrt und ich habe sogar noch einen bekommen den Muddel mühsam 10x von Hand abgeschrieben hatte. 





Man stelle sich vor 18 Std und 12 Minuten mit dem PKW - 1.681 km ist meine Großmutter gelaufen mit einem kleinen Baby (meiner Mutter)




Und wurde wohl in Karlsruhe nicht besonders herzlich empfangen. Beide oberen Bilder stammen von hier http://www.hbg.ka.bw.schule.de/publikat/ka45/docs/zeittafel.html


Das Wappen und die Karte stammen von hier http://de.wikipedia.org/wiki/Bukowina

Die Kirche habe ich von dem Originalbild das bei meiner Oma hängt abfotografiert. 

Liebe Grüße
Armida










Donnerstag, 15. Mai 2014

Notizbuch Pimp-up




Perlen habe ich ja jede Menge von diversen Ketten die ich schon gemacht habe herumliegen. 
Da ich mein Notizbuch überall mit hinschleppe um Ideen oder sonstiges zu notieren kommt es natürlich auch in meine Handtasche. 



Da in der Tasche noch andere Dinge herumschwirren kann es schonmal sein, dass sich zwischen die Seiten andere Gegenstände drängen die nicht zum Notizbuch gehören und somit die Seiten verknittern. (Frau weiß ja was da immer so alles rumkreucht und fleucht)



Also musste etwas her um die Seiten zusammen zu halten. Ein breites Gummiband war in meiner Nähschachtel auch schnell gefunden. 

Da ich mein Notizbuch sowieso schon bunt gestaltet habe sollte das Band natürlich dazu passen. 

Also habe ich schnell ein paar Perlen auf das breite Gummi genäht. 

So bleibt mein Notizbuch schön zusammen. 


Und weil ich mein gepimptes Notizbuch so mag darf es auch zum Rums. 

Liebe Grüße
Armida

Mittwoch, 14. Mai 2014

Holundersirup



Holunderblüten erstmal klauen gehen :) Danach waschen. 


ein paar Blüten wollten wohl nicht als Sirup enden. 


Blüten in ein Gefäß füllen dann Sirup herstellen. 

Etwa einen halben Liter Wasser mit 100 Gramm Zucker und 2 TL Honig und einem Spritzer Zironensaft zu einem Sirup kochen. Ca. 15 Minuten bis er klar ist. 


Den noch heißen Sirup auf die Blüten gießen und 3 Tage ziehen lassen. Danach durch einen Sieb seihen und nochmal aufkochen. In vorher gespülte Flaschen abfüllen. 

Schmeckt lecker in Sekt oder anderen Getränken. 

Liebe Grüße
Armida

Dienstag, 13. Mai 2014

Turnschuhheld


Ich liebe bequeme Schuhe und vor allem Turnschuhe. Von manchen kann ich mich dann leider so gar nicht mehr trennen, weil sie so bequem sind. 


Ihr denkt euch sicher was zeigt sie uns da für ausgeschlappte Teile. Kaum zu glauben, diese Chucks erstand ich 2007 in Irland seitdem trage ich sie ständig. Dafür schauen sie dann doch wieder ganz schick aus :) 
Sie haben mich quer durch Irland getragen, haben mich nach Barcelona begleitet, tragen mich bequem durch meinen Alltag und deshalb sind es absolute Helden. 

Wie jeden Dienstag findet ihr weitere Helden bei der bezaubernden Ninotschka. 

Liebe Grüße
Armida