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Dienstag, 5. November 2013

Unterwegs in Bad Gastein/Helden - Wochenendausflüge



Mein heutiger Held sind Wochenendausflüge. Sie lenken einem von dem Alltag unter der Woche ab und man gewinnt Abstand zu den Dingen daheim die einen beschäftigen. Natürlich muss ein Ausflug nicht immer ganz weit weg gehen sondern kann auch in der näheren Umgebung stattfinden. 
Sie sind zwar nicht alltäglich aber einfach Helden und lenken mich vom stressigen Alltag ab also doch irgendwie Alltagshelden :)



Der letzte größere Ausflug ging nach Bad Gastein:

Abfahrt war in Karlsruhe zu einer sehr unchristlichen Zeit nämlich um 3 Uhr in der Nacht. 


Das ganze hat sich gelohnt, denn den Landschaft war einfach atemberaubend. 


Das Örtchen wirkte sehr verschlafen und war auch ziemlich ausgestorben, viele Gebäude standen leer. Aber deshalb sind wir ja auch hingefahren "zum urbexen"


Als allererstes war aber dann doch erst einmal der Wasserfall das Objekt der Begierde. Da wir direkt daran vorbeigelaufen sind. 


Die Sonne verbarg das Hotel welches wir fotografieren wollten noch im Schatten, also beschlossen wir zuerst den "Wassfallweg" zu laufen. 



Dieser entpuppte sich auch als ziemlich steil aber bei der schönen Landschaft kein Problem für uns. 

Wieder oben angekommen genossen wir erst einmal einen Kaffee Latte und einen Almdudler in der Sonne. Wie herrlich. 









Dann ging es endlich in das Hotel zum fotografieren. Modriger Geruch schlug uns entgegen. 

Als wir fertig waren ging es zum ausruhen zurück in unsere Pension. 




Der Sonnenuntergang in den Bergen war einfach gigantisch. 

Gesammelt werden die Heldentaten wie immer bei Roboti liebt. 


Mittwoch, 11. September 2013

unter der Erde III

Das Fort Schoenenbourg im Elsass ist wirklich beeindruckend. An normalen Wochenenden darf man den Bunker alleine erkunden, an Feiertagen muss man sich einer geführten Gruppe anschließen, aber auf alle Fälle wirklich beeindruckend und selbst wenn man schnell läuft ist man 2 Stunden unter der Erde. 


Es ist wirklich beeindruckend wenn man die länge der Gänge sieht. 


Schwer vorstellbar für mich allerdings wenn man hier unten Leben musste. 


So abgeschottet von allem und obwohl die Gänge so lang sind erscheinen die Unterkünfte doch recht winzig im Vergleich. 



Auch eine für diese Verhältnisse gut ausgerüstete Krankenstation gibt es in dem Bunker. 


Die Luftversorgung wurde auch damals schon professionell geregelt und trotz allem finde ich ein wirklich beklemmendes Gefühl wenn man sich so weit unter der Erde aufhält. 




Schon wenn man zu dem Bunker fährt erspäht man im Wald unzählige kleine Geschützstellungen die schwer beschädigt vom Zahn der Zeit sind. 






Ein sehr beeindruckender Ausflug in die Vergangenheit und der Eintrittspreis ist wirklich gerechtfertigt für das was man alles sieht. 



Donnerstag, 5. September 2013

Underworld

Im dritten Reich wurde in der größten Untergrundverlagerung Sauerstoff produziert. Viele Produktionen wurden unter Tage verlegt um die Produktion trotz Bombenangriffe zu schützen. Später ließen sich Champingonzüchter in den Stollen nieder. 

Leider war ich diese sehr schwer zu finden, da der Haupteingang bereits zugemauert ist. 

Aber das hat uns natürlich trotzdem nicht abgehalten, da die Untergrundverlagerung direkt in einem Wohngebiet ist, wollten wir dies umgehen um nicht gesehen zu werden, also liefen wir zuerst den Berg hoch (schon wieder ein Berg - normalerweise würden mich keine 10 Pferde zu so einer Bergwanderung bewegen wenn nicht etwas spannendes auf mich warten würde) 

Um dann den Berg wieder über Stock und Stein und dichtes Gebüsch hinunterzuklettern und die meiste Zeit zu rutschen, da der Berg doch ziemlich steil war :)

Dann entdeckten wir ein kleinen Trampelpfad der uns zu einem nicht sehr großen Loch im Matsch führte. 

Frau Vorwitz musste natürlich vorgehen und entdeckte in dem kleinen Loch den ehemaligen Eingang zu der U-Verlagerung. 

Ich ließ mich auf den Hintern den Lehmrutsch hineinrutschen und war total überwältigt. 







Unglaublich was die Menschen so alles zurücklassen. 











Glücklicherweise hatten wir Knicklichter dabei die uns den Weg wieder nach draußen zeigten, denn die Größe ist wirklich überwältigend und da es soviele Abzweigstollen gibt verirrt man sich in dem absoluten Dunklen nur allzu leicht. 






Donnerstag, 29. August 2013

down under - Schwalbe I

Keine Ahnung was mich irgendwann einmal veranlasst hat mit der Urbexfotografie anzufangen. Aber mittlerweile ist es zu einem echten Hobby geworden das viel Verwaltung und Sucharbeiten erfordert, aber es macht einfach Spaß die leerstehenden Fotolocation zu suchen. 

Angefangen hat es bei mir mit der ehemaligen Zuckerfabrik und dem Papierwerk hier in der Nähe mittlerweile schrecken mich auch 400 - 500 km nicht. 

Besondere Faszination haben auf mich die unterirdischen Lost Places die aber wirklich schwer zu finden sind sofern sie nicht öffentlich sind. Im dritten Reich wurden viele Produktionen unter Tage verlegt und es gibt heutzutage noch einige. 










Die grobe Richtung hatte ich dann auch zügig im Internet aufgetan, allerdings nicht den Eingang. Ich wusste nur es ist ein Steinbruch in der Nähe und ein "Polizeispielplatz" aber nichts wie los kann ja nicht so schwer sein. 

Keine Ahnung was mich zuerst veranlasst hat den Berg hinauf zu gehen statt hinunter. Wirklich blöde von mir, schließlich ist nicht davon auszugehen das die sich von oben abgeseilt haben um zu produzieren. 

Nach langer Suchen und total verdreckten Klamotten, da Frau Darja ja ihre Nase in sämtliche Löcher die wie Höhlen aussahen reinstecken mussten und einen Regenguss später hatten wir dann doch endlich den Eingang gefunden und konnten in das Tiefdunkle hineindringen. 

Eigentlich bin ich ja wirklich winzig aber ich frage mich echt warum ich mir immer irgendwo den Kopf anschlagen muss und Leute die mich um einiges überragen es schaffen ohne sich den Kopf anzuschlagen über Steine und kleine Löcher in der Wand zu klettern. 

An manchen Stellen war es so dunkel, dass ich nicht wusste ob ich den Kameradeckel noch auf dem Objektiv hatte oder nicht, anzoomen war aussichtslos aber ich habe es doch geschafft ein paar Bilder mitzubringen.